Hormonelle Verhütung
Es gibt mittlerweile eine große Palette an hormonellen Verhütungsmitteln: die klassische Pille, der Vaginalring, die Spirale, das Stäbchen, das Pflaster oder die 3-Monats-Spritze. Mit Östrogenen, mit Gestagenen, eine Kombination beider Hormone, höher dosiert, niedriger dosiert. Jede Frau kann individuell entscheiden, welches Präparat für sie in Frage kommt. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass Hormone als Verhütungsmethode Medikamente sind, die in den Hormonhaushalt und damit in den gesamten Stoffwechsel der Frau eingreifen. Diese können neben der erwünschten auch immer unerwünschte Wirkungen aufweisen. Die Auswirkungen sind davon abhängig, welche Hormone in welcher Dosierung über welchen Zeitraum eingenommen werden.
Mögliche Risiken bei hormoneller Verhütung
Thrombosen
Östrogene verkürzen die Gerinnungszeit des Blutes und machen es dickflüssiger. So kann es zu Verstopfungen in Blutgefäßen kommen (Thrombose), die sich im schlimmsten Fall lösen und zu einer Embolie (Verschluss eines Blutgefäßes) führen können. Besonders gefährdet sind stark übergewichtige Frauen, die einen BMI (= Body Mass Index) von 35 überschreiten, Raucherinnen und Frauen, kurz nach der Entbindung.
Brustkrebs
Hormonelle Verhütung selbst löst nach aktuellen Erkenntnissen keinen Brustkrebs aus. Dennoch sollten sich vor allem Frauen mit Brustkrebs ausführlich beraten lassen, ob für sie nicht eine andere Verhütung günstiger ist.
Gebärmutterhals- und Leberkrebs
Es gibt Hinweise auf erhöhte Risiken von Gebärmutterhals- und Leberkrebs; insgesamt werden die Risiken aber als gering eingeschätzt.
Pigmentstörungen
Die in den Verhütungsmittel enthaltenen Hormone können Pigmentflecken begünstigen.
Folsäuremangel
Durch hormonelle Verhütung kann der Körper das Vitamin Folsäure schlechter verwerten, wodurch es zu einem Folsäuremangel kommen kann. Folsäure ist ein elementares Vitamin, das der Körper für die Zellteilung benötigt.
Kopfschmerzen
Durch das schlagartige Absinken des Östrogengehalts im Blut während der Unterbrechnung der hormonellen Verhütung kann es zu so genannten Entzugskopfschmerzen kommen.
Zwischenblutungen
Niedrig dosierte Mikropillen verursachen oft ungefährliche Zwischenblutungen.
Wassereinlagerungen
Wassereinlagerungen im Körper können zu Spannungsgefühlen führen.
Andere Nebenwirkungen, die durch hormonelle Verhütung verursacht werden können:
- Verminderung bis Verlust der Libido
- Reizbarkeit
- Gewichtszunahme durch verstärkten Appetit
- Übelkeit
- Scheideninfektionen.
Wechselwirkungen der hormonellen Verhütung
Wenn Sie gleichzeitig Antibiotika, Anti-Pilzmittel oder Schmerz- und Beruhigungsmittel einnehmen, kann das die Wirksamkeit der Verhütung herabsetzen. Das gilt ebenso für die Einnahme von Psychopharmaka, Mitteln gegen Migräne und Bluthochdruck, Epilepsie und Allergien.
Bei folgenden Risikofaktoren sollten Sie unbedingt mit einem Arzt oder einer Ärztin über Verhütungsalternativen sprechen:
- Rauchen
- Bluthochdruck
- starkes Übergewicht
- Diabetes mellitus
- Neigung zu Krampfadern und Thrombosen
- Embolien
- Schlaganfall
- Lebererkrankungen
- Gallensteine
- Migräne
- Epilepsie
Hormonpräparate sind hochwirksame Arzneimittel und deshalb verschreibungspflichtig. Wenn Sie hormonell verhüten wollen, müssen Sie vor der ersten Einnahme unbedingt einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin aufsuchen, um Risikofaktoren und mögliche Nebenwirkungen abzuschätzen. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation können bestimmte Präparate geeignet sein oder auch nicht in Frage kommen.
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Mögliche Risiken bei hormoneller Verhütung
Thrombosen
Östrogene verkürzen die Gerinnungszeit des Blutes und machen es dickflüssiger. So kann es zu Verstopfungen in Blutgefäßen kommen (Thrombose), die sich im schlimmsten Fall lösen und zu einer Embolie (Verschluss eines Blutgefäßes) führen können. Besonders gefährdet sind stark übergewichtige Frauen, die einen BMI (= Body Mass Index) von 35 überschreiten, Raucherinnen und Frauen, kurz nach der Entbindung.
Brustkrebs
Hormonelle Verhütung selbst löst nach aktuellen Erkenntnissen keinen Brustkrebs aus. Dennoch sollten sich vor allem Frauen mit Brustkrebs ausführlich beraten lassen, ob für sie nicht eine andere Verhütung günstiger ist.
Gebärmutterhals- und Leberkrebs
Es gibt Hinweise auf erhöhte Risiken von Gebärmutterhals- und Leberkrebs; insgesamt werden die Risiken aber als gering eingeschätzt.
Pigmentstörungen
Die in den Verhütungsmittel enthaltenen Hormone können Pigmentflecken begünstigen.
Folsäuremangel
Durch hormonelle Verhütung kann der Körper das Vitamin Folsäure schlechter verwerten, wodurch es zu einem Folsäuremangel kommen kann. Folsäure ist ein elementares Vitamin, das der Körper für die Zellteilung benötigt.
Kopfschmerzen
Durch das schlagartige Absinken des Östrogengehalts im Blut während der Unterbrechnung der hormonellen Verhütung kann es zu so genannten Entzugskopfschmerzen kommen.
Zwischenblutungen
Niedrig dosierte Mikropillen verursachen oft ungefährliche Zwischenblutungen.
Wassereinlagerungen
Wassereinlagerungen im Körper können zu Spannungsgefühlen führen.
Andere Nebenwirkungen, die durch hormonelle Verhütung verursacht werden können:
- Verminderung bis Verlust der Libido
- Reizbarkeit
- Gewichtszunahme durch verstärkten Appetit
- Übelkeit
- Scheideninfektionen.
Wechselwirkungen der hormonellen Verhütung
Wenn Sie gleichzeitig Antibiotika, Anti-Pilzmittel oder Schmerz- und Beruhigungsmittel einnehmen, kann das die Wirksamkeit der Verhütung herabsetzen. Das gilt ebenso für die Einnahme von Psychopharmaka, Mitteln gegen Migräne und Bluthochdruck, Epilepsie und Allergien.
Bei folgenden Risikofaktoren sollten Sie unbedingt mit einem Arzt oder einer Ärztin über Verhütungsalternativen sprechen:
- Rauchen
- Bluthochdruck
- starkes Übergewicht
- Diabetes mellitus
- Neigung zu Krampfadern und Thrombosen
- Embolien
- Schlaganfall
- Lebererkrankungen
- Gallensteine
- Migräne
- Epilepsie
Hormonpräparate sind hochwirksame Arzneimittel und deshalb verschreibungspflichtig. Wenn Sie hormonell verhüten wollen, müssen Sie vor der ersten Einnahme unbedingt einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin aufsuchen, um Risikofaktoren und mögliche Nebenwirkungen abzuschätzen. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation können bestimmte Präparate geeignet sein oder auch nicht in Frage kommen.
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