AIDS
AIDS ist die Abkürzung für „Acquired Immune Deficiency Syndrome" und heißt übersetzt „Erworbenes Immunschwäche-Syndrom". Es handelt sich dabei um eine Abwehrschwäche des Körpers, die den Körper wehrlos macht gegen viele Erreger, die ein gesunder Mensch ohne Probleme abwehrt. Infektionen und Tumore, die schließlich zum Tod führen können, sind die Folge. AIDS wird durch den HI-Virus verursacht.
HI-Virus
HIV ist die Abkürzung für „Humanes Immundefekt Virus", das die Zellen des Abwehrsystems befällt, sich in ihnen vermehrt und sie schließlich zerstört. Das HI-Virus löst die tödlich verlaufende Krankheit AIDS aus. Wer HIV-infiziert ist, trägt demnach das Virus in sich und kann es weitergeben, ohne selbst an AIDS erkrankt sein zu müssen.
AIDS ist nach wie vor eine der gefährlichsten Krankheiten, die es gibt. Da bisher noch keine heilenden Medikamente entwickelt werden konnten, endet jede HIV-Infektion damit, dass man letztendlich an der tödlichen Immunschwäche AIDS erkrankt. Mit dem HI-Virus kann man sich über Sperma, Scheidenflüssigkeit, Blut oder Muttermilch anstecken. Hierbei müssen drei Faktoren aufeinandertreffen:
1. offene Wunde oder Schleimhäute
2. infektiöse Körperflüssigkeiten (s. o.)
3. Druck oder Reibung
Jeden Tag infizieren sich weltweit ca. 14.400 neue Menschen mit dem gefährlichen Virus - ein alarmierendes Zeichen dafür, dass sich die Krankheit immer weiter ausbreitet. Treffen kann es jeden: Ganz unabhängig vom Alter oder der Herkunft! Darum gibt es nur eine Möglichkeit, sich sicher vor einer Ansteckung zu schützen: Immer Kondome beim Sex benutzen!
Eine AIDS-Erkrankung verläuft meistens in folgenden 4 Stadien ab:
Stadium 1: Akute HIV-Krankheit
Hierbei können 6 Tage bis zu 6 Wochen nach der Ansteckung bei 70-90% der Betroffenen grippeähnliche Beschwerden (wie z.B. Kopf- und Halsschmerzen oder Fieber) auftreten.
Stadium 2: Asymptomatische Infektion
Bei den meisten Betroffenen folgt nun eine völlig symptom- und beschwerdefreie Phase, die bis zu 9 Jahre andauern kann. Nichtsdestotrotz breitet sich das Virus währenddessen weiter im Körper aus und zerstört langsam seine Immunzellen.
Stadium 3: Lymphknotensyndrom
In diesem Stadium leiden ca. 40% der Infizierten an geschwollenen Lymphknoten.
Stadium 4: HIV assoziierte Erkrankungen
Dieses Stadium einer HIV-Infektion tritt ungefähr 10 Jahre nach der Ansteckung mit folgenden Symptomen auf: Nachtschweiß, Durchfall und/oder Fieber länger als über einen Monat, trockener Husten und Atemnot, ständige Müdigkeit, Gewichtsabnahme.
AIDS-Vollbild
Mit AIDS bezeichnet man schließlich das Stadium, in dem das Immunsystem so stark geschwächt ist, dass sich lebensbedrohende Infektionen und Tumore bilden können.
HIV-TEST
Der Begriff HIV-Test steht für den HIV-Antikörper-Test, der die An- oder Abwesenheit von Antikörpern gegen HIV-Proteine, nicht jedoch das HI-Virus selbst, nachweist. Wie gegen andere als körperfremd erkannte Eiweißmoleküle bildet das Immunsystem Antikörper, um sich vor eingedrungenen HI-Viren zu schützen. Sind Antikörper vorhanden, ist der Test HIV-positiv, d. h. es hat ein Kontakt mit dem HI-Virus stattgefunden. Werden keine Antikörper nachgewiesen, lautet das Resultat des Testes HIV-negativ.
Ein Problem beim HIV-Antikörper-Test ist die diagnostische Lücke: In der Zeit, die der Körper braucht, um die ersten Antikörper zu bilden, können solche auch nicht nachgewiesen werden und führen somit zu einem „falsch-negativen" Ergebnis. Die heute üblichen Tests können in der Regel zwölf Wochen nach der Ansteckung zuverlässig Antikörper nachweisen; 99 % der Infizierten weisen dann bereits Antikörper auf. In den meisten Fällen ist ein Kontakt mit HI-Viren bereits nach drei bis sechs Wochen feststellbar. In seltenen Fällen können aber noch Monate später falsche, auch negative Ergebnisse entstehen. Grundsätzlich gilt: Je länger der Zeitraum zwischen möglicher Ansteckung und Test, um so größer ist seine Aussagekraft.
Gegen eine kleine Gebühr kann man den Test beim Hausarzt machen lassen, es geht aber auch anonym und kostenlos in jeder AIDS-Beratungsstelle.
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HI-Virus
HIV ist die Abkürzung für „Humanes Immundefekt Virus", das die Zellen des Abwehrsystems befällt, sich in ihnen vermehrt und sie schließlich zerstört. Das HI-Virus löst die tödlich verlaufende Krankheit AIDS aus. Wer HIV-infiziert ist, trägt demnach das Virus in sich und kann es weitergeben, ohne selbst an AIDS erkrankt sein zu müssen.
AIDS ist nach wie vor eine der gefährlichsten Krankheiten, die es gibt. Da bisher noch keine heilenden Medikamente entwickelt werden konnten, endet jede HIV-Infektion damit, dass man letztendlich an der tödlichen Immunschwäche AIDS erkrankt. Mit dem HI-Virus kann man sich über Sperma, Scheidenflüssigkeit, Blut oder Muttermilch anstecken. Hierbei müssen drei Faktoren aufeinandertreffen:
1. offene Wunde oder Schleimhäute
2. infektiöse Körperflüssigkeiten (s. o.)
3. Druck oder Reibung
Jeden Tag infizieren sich weltweit ca. 14.400 neue Menschen mit dem gefährlichen Virus - ein alarmierendes Zeichen dafür, dass sich die Krankheit immer weiter ausbreitet. Treffen kann es jeden: Ganz unabhängig vom Alter oder der Herkunft! Darum gibt es nur eine Möglichkeit, sich sicher vor einer Ansteckung zu schützen: Immer Kondome beim Sex benutzen!
Eine AIDS-Erkrankung verläuft meistens in folgenden 4 Stadien ab:
Stadium 1: Akute HIV-Krankheit
Hierbei können 6 Tage bis zu 6 Wochen nach der Ansteckung bei 70-90% der Betroffenen grippeähnliche Beschwerden (wie z.B. Kopf- und Halsschmerzen oder Fieber) auftreten.
Stadium 2: Asymptomatische Infektion
Bei den meisten Betroffenen folgt nun eine völlig symptom- und beschwerdefreie Phase, die bis zu 9 Jahre andauern kann. Nichtsdestotrotz breitet sich das Virus währenddessen weiter im Körper aus und zerstört langsam seine Immunzellen.
Stadium 3: Lymphknotensyndrom
In diesem Stadium leiden ca. 40% der Infizierten an geschwollenen Lymphknoten.
Stadium 4: HIV assoziierte Erkrankungen
Dieses Stadium einer HIV-Infektion tritt ungefähr 10 Jahre nach der Ansteckung mit folgenden Symptomen auf: Nachtschweiß, Durchfall und/oder Fieber länger als über einen Monat, trockener Husten und Atemnot, ständige Müdigkeit, Gewichtsabnahme.
AIDS-Vollbild
Mit AIDS bezeichnet man schließlich das Stadium, in dem das Immunsystem so stark geschwächt ist, dass sich lebensbedrohende Infektionen und Tumore bilden können.
HIV-TEST
Der Begriff HIV-Test steht für den HIV-Antikörper-Test, der die An- oder Abwesenheit von Antikörpern gegen HIV-Proteine, nicht jedoch das HI-Virus selbst, nachweist. Wie gegen andere als körperfremd erkannte Eiweißmoleküle bildet das Immunsystem Antikörper, um sich vor eingedrungenen HI-Viren zu schützen. Sind Antikörper vorhanden, ist der Test HIV-positiv, d. h. es hat ein Kontakt mit dem HI-Virus stattgefunden. Werden keine Antikörper nachgewiesen, lautet das Resultat des Testes HIV-negativ.
Ein Problem beim HIV-Antikörper-Test ist die diagnostische Lücke: In der Zeit, die der Körper braucht, um die ersten Antikörper zu bilden, können solche auch nicht nachgewiesen werden und führen somit zu einem „falsch-negativen" Ergebnis. Die heute üblichen Tests können in der Regel zwölf Wochen nach der Ansteckung zuverlässig Antikörper nachweisen; 99 % der Infizierten weisen dann bereits Antikörper auf. In den meisten Fällen ist ein Kontakt mit HI-Viren bereits nach drei bis sechs Wochen feststellbar. In seltenen Fällen können aber noch Monate später falsche, auch negative Ergebnisse entstehen. Grundsätzlich gilt: Je länger der Zeitraum zwischen möglicher Ansteckung und Test, um so größer ist seine Aussagekraft.
Gegen eine kleine Gebühr kann man den Test beim Hausarzt machen lassen, es geht aber auch anonym und kostenlos in jeder AIDS-Beratungsstelle.
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